WM Bregenz 2019        5x Gold, 6x Silber 3x Bronze

Schwäbische Zeitung Wangen
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Schwäbische Zeitung Wangen, Isny, Leutkirch
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Auch sie schätzen sich gegenseitig: Vorne von links Schulsozialarbeiter Wolfgang Hinze, Schulleiter Harald Strittmatter und Karl-Heinz Weiler. Hinten von links: Heinz Bucher, Rotarier-Präsident Stefan A. von Klebelsberg, Karatelehrer Enis Imeri
Auch sie schätzen sich gegenseitig: Vorne von links Schulsozialarbeiter Wolfgang Hinze, Schulleiter Harald Strittmatter und Karl-Heinz Weiler. Hinten von links: Heinz Bucher, Rotarier-Präsident Stefan A. von Klebelsberg, Karatelehrer Enis Imeri

Wertesystem mit Strahlkraft für Kinder

Rotary-Club Wangen-Isny-Leutkirch unterstützt weiter Karate-Workshop an der Grundschule

 

Isny sz An zwei Vormittagen pro Schuljahr steht für die Drittklässler der Grundschule am Rain in Isny „Sozialtraining“ auf dem Lehrplan. Kommende Woche und Ende Mai kommt dazu der Karate-Weltmeister Ines Imeri in die Turnhalle und „arbeitet“ mit den Kindern an „weichen Themen“, wie Schulsozialarbeiter Wolfgang Hinze formuliert: Kommunikation, Gewaltfreiheit, Menschenrechten, Unverletzlichkeit; und an einer „Wertebasis“, die das körperliche und seelische Eigentum Anderer respektiert. Imeri zeigt mit Körperhaltung und Sprache, wie Kinder sich gewaltfrei verteidigen können. Karate sei dafür prädestiniert:

 

„Das beginnt mit hallo sagen, sich in die Augen schauen, man verbeugt sich, zeigt gegenseitigen Respekt.“

Der Rotary-Club Wangen-Isny-Leutkirch unterstützt den Karate-Workshop seit 2016 – finanziell und vor allem ideell. Heinz Bucher hatte vergangenes Jahr einen Video-Clip gedreht, der im „Club“ der 60 Rotarier im Altkreis Wangen Begeisterung auslöste. Wie bei Karl-Heinz Weiler, Rotarier aus Leutkirch: „Durch meine zwei Enkel bin ich kampfsportaffin.“ Um dem jeweils Anderen Grenzen aufzuzeigen, müsse früh angefangen und die Chance schon bei den Grundschulkindern genutzt werden, begründet Präsident Stefan A. von Klebelsberg das Engagement, denn: „Kampfsport ist eine geistige Disziplin, im Boxen sind es zum Beispiel nicht die wüsten Schläger, die erfolgreich sind. Und hier in Isny gibt es jetzt ein Projekt, das mich begeistert.“

Die Zusammenarbeit mit Imeri habe sich angeboten, weil er in Isny eine Karateschule betreibt. Sie sei langfristig angelegt, „nicht als One-Time-Punch oder Feuerwerksrakete“, bei der das Leuchten schnell wieder verglimme, sagt von Klebelsberg. Überhaupt engagierten sich die Rotarier „mittelfristig“ und seien „kein elitäres Grüppchen, das nur im Verborgenen tagt“. Bucher erinnert an ein weiteres aktuelles Projekt, das die Wasserversorgung zweier Mädchenschulen im israelischen Jordantal sicherstellen soll. Die Hausaufgabenhilfe der Isnyer Grundschule wurde auch schon unterstützt.

Grundschulleiter Harald Strittmatter freut sich, dass dank der längerfristigen Zusage der Rotarier der Karate-Workshop für Sozialtraining und Mobbing-Intervention, die „faustlos schon ab Klasse 1“ stattfänden, auch in die Lehrerfortbildung aufgenommen und „nächstes Jahr die Förderschule mit ins Boot geholt“ werden kann. Ein Punkt, den Karatelehrer Imeri begrüßt: „Man muss die Lehrer einbinden, damit die Kinder verstehen: Du bist ja auch kein Engel.“ Die Schüler bemerkten schnell auch Fehler an Erwachsenen, was entweder „eine Gewaltkette oder Ohnmacht“ auslösen könne. Laut Sozialarbeiter Hinze lernen die Kinder, sich Hilfe zu holen, „wenn sie mit einem Gegenüber nicht weiterkommen und dass das ist kein Petzen ist“. Bucher ergänzt mit Blick auf die Flüchtlingskinder, dass dies nur mittels „Sport und Musik und ohne Sprache möglich ist“.

„Wie ich es besser machen kann.“

Die Idee zum Workshop hatte Grundschullehrer José Vazquez Linares, für den sich das „Wertesystem an der Schule mit dem Kampfsport deckt“. Sein Sohn besucht die Karateschule von Imeri und habe dessen Wertschätzung gelobt: „Enis sagt nicht, was man falsch macht, sondern wie ich es besser machen kann.“ Auf die Schule übertragen bedeute dies, dass „Lehrer bei Konflikten nicht wegschauen, sondern die Kinder ernst nehmen“. Für Konflikte untereinander werde Schülern „Ringen und Raufen als AG“ angeboten.

Erfolge seien jetzt schon sichtbar: Schulleiter Strittmatter erzählt, dass „die Stimmung im Haus viel aufgeschlossener ist, und auch bei den Elternabenden herrscht ein respektvoller Umgang – gleich welche Hautfarbe.“ Imeri ergänzt, ihm hätten Eltern bestätigt, dass sich „das Wertesystem zuhause auswirkt“. An seinen drei Standorten Isny, Kißlegg und Wangen hat er 400 Karateschüler. Ihnen will er vermitteln, dass es in seinem Sport „um Gemeinschaft geht, obwohl jeder ein Einzelkämpfer ist“. Vor allem aber: „Die beste Verteidigung ist, nicht zu kämpfen.“

24.04.2017

Karateschule Imeri zieht um und lädt zum Familien-Info-Tag

Trainieren beim Weltmeister

 

ISNY (jl) – Nach fast drei Jahren am Standort Isny zieht die Karateschule Imeri innerhalb der Stadt in neue Räumlichkeiten um. Zum Familien-Info-Tag lädt Enis Imeri deshalb bereits in die Leutkircher Straße 14 ein. Dort startet er mit einer Erweiterung seines Kursprogramms durch: Karate für Erwachsene und weitere Kampfsportarten sind ab sofort auch in Isny buchbar.

Als 2-facher Karateweltmeister und Träger des 3. Dan leitet er erfolgreich mehrere Dojos im Allgäu. Seit über zehn Jahren beschäftigt er sich damit, Kindern und Erwachsenen die Kunst der asiatischen Selbstverteidigung näherzubringen. Gleichberechtigt dazu steht in den Trainingsinhalten immer die Vermittlung von allgemeinen Werten wie Toleranz, Respekt, Höflichkeit und Disziplin. „Das ist ein ganz entscheidender Punkt in meinem Unterricht – das lernen bei mir schon die ganz Kleinen“, erklärt Imeri seine Methode. Der Spaß kommt dabei selbstverständlich nicht zu kurz. Ganz wichtig ist ihm dabei, dass die Kinder sich trauen, sich zu wehren. „Selbstsichere Kinder sind weitaus besser vor Gefahren geschützt als Schüchterne“. Seine kleinsten Karatekas sind 4 Jahre alt und mit Feuereifer dabei, freut er sich.

2016 wurde die Karateschule des zweifachen Karateweltmeisters Enis Imeri als Kampfkunstschule des Jahres ausgezeichnet. Fotos: Karateschule Imeri
Neue Kurse für Erwachsene

Auch für Erwachsene bietet Imeri Karate an, der klar betont: „Karate unterscheidet sich wesentlich von den meisten Sportarten! Es verfügt über eine eigene Ethik, erfordert Selbstbeherrschung und entwickelt neben den körperlichen Fähigkeiten auch den Geist. Es bietet einen tollen Ausgleich zum Alltag.“ Wer etwas für seinen ganzen Körper tun möchte, kann bei der Karateschule Imeri einen Fitness-Kurs belegen, der aus dem Kampfsport heraus entstanden ist. Vorteil: Dafür benötigen die Teilnehmer keinen Partner. „Hier kommt garantiert jeder ins Schwitzen. Fett wird verbrannt und die Muskeln werden definiert“, verspricht Imeri.

Karate-Vorführungen und Mitmachprogramm

Auf dem Programm des Familien-Info-Tags stehen mehrere Vorführungen: zum Beispiel Kinderkarate und Karate für Erwachsene (ab 14 Jahren). Anschließend dürfen alle Interessierten mitmachen. Wer sich am 29. April gleich anmeldet, erhält die Aufnahmegebühr geschenkt und zahlt den Beitrag erst ab Juni 2017. Damit sparen die Teilnehmer insgesamt 125 Euro.

 

„Es geht nur, wenn alle zusammenhalten“

Drittklässler der Grundschule am Rain beim Sozialtraining mit der Karateschule Imeri

 

Isny sz Die Drittklässler der Grundschule am Rain haben am Donnerstagvormittag eine ganz besondere Trainingseinheit bekommen. Enis Imeri von der Karateschule Imeri in Wangen war zu Gast, um den Kindern mit einem Sozialtraining allgemeine Werte wie das Einhalten der Menschenrechte, Fairness und Respekt zu vermitteln. „Es geht nur, wenn alle zusammenhalten“, trichterte der Karatelehrer mit dem dreifachen Schwarzgurt den Schüler immer wieder ein.

Enis Imeri schafft im Gymnastikraum der Rainsporthalle von der ersten Sekunde an eine Atmosphäre, die die Kinder an seinen Lippen hänge lässt. Die vermittelte Disziplin überträgt sich auch auf Grundschulleiter Harald Strittmatter, Sportlehrerin Monika Mandl und Schulsozialarbeiter Wolfgang Hinze, die von einer an einer Wand aufgestellten Bank aus konzentriert beobachten, was der 32-jährige Karatelehrer da mit den Drittklässlern veranstaltet. Es ist der späte Donnerstagvormittag, es ist bereits Imeris vierte Gruppe, die er vor sich hat – und er macht nicht den Eindruck, als wäre er wegen der fortgeschrittenen Zeit auch nur irgendwie nachlässig geworden. Er fordert die Kinder auf, sich an einer Linie aufzustellen, ihren Namen und ihr Alter zu sagen – so lernt er jeden in seinem Verhalten kennen – und beginnt mit seinem Training.

Ziel und Inhalt des Sozialtrainings sei eine gute Klassengemeinschaft, erklärt Schulsozialarbeiter Hinze. Es ist ein Baustein innerhalb eines Präventionsprogramms mit dem Namen „Konflikt-Kultur“, zu dem auch systemische Mobbingintervention gehört. Das Sozialtraining ist an der Grundschule am Rain in der Klassenstufe drei verankert. Konkret gehe es um das Trainieren der Fähigkeiten des Abwartenkönnens. Die Grundlage sei die Übernahme von Verantwortung, führt Hinze aus – vor allem für das eigene Verhalten. Es geht also nicht zuletzt um Selbstkontrolle.

Gemeinsame Wertebasis

Spielerisch führt Enis Imeri die Drittklässler in die Thematik ein. Mit einigen Aufwärmübungen schafft er eine Atmosphäre des Gemeinschaftsgefühls, bringt Jungen und Mädchen dazu, eventuelle Hürden im Kopf abzubauen, und die Übungen gemeinsam zu absolvieren. Das fällt dem einen oder anderen zunächst mal schwer, aber Imeri bleibt konsequent – in der Ansprache und in der Stimmlage. Das fruchtet. „Keiner wird ausgegrenzt aus der Gruppe“, gibt er vor.

In weiteren Übungen vermittelt der Karatelehrer eine gemeinsame Wertebasis, die auf drei Annahmen fußt, wie sie auch in der theoretischen Beschreibung für das Sozialtraining steht: Ich verletze niemanden am Körper, ich verletze niemanden am Herzen durch Worte oder Gesten, ich respektiere das Eigentum anderer. Die fernöstliche waffenlose Kampfsportart Karate hilft Enis Imeri dabei sehr. Durch sie stärkt er die Schüler und vermittelt ihnen, dass sie zwar selbstbewusst auftreten dürften, dabei sich und andere schützen sollen, ohne die „Regeln unseres Zusammenlebens zu verletzen“. Fragen, die er in dem Sozialtraining beantwortet, sind unter anderem: Was mache ich, wenn ich geärgert oder provoziert werde? Darf ich zurückschlagen, wenn ich geschlagen werde? Wie kann ich mich vor Angriffen schützen?

Die Grundschule am Rain verspricht sich von dem Sozialtraining positive Auswirkungen auf das soziale Klima, da dadurch der respektvolle Umgang miteinander gelernt werde, die gegenseitige Wertschätzung und der Zusammenhalt. Karatelehrer Enis Imeri jedenfalls hat in seiner Trainingsstunde anschaulich vermittelt, worauf es in einer Gemeinschaft ankommt.

Wangener Karatekas holen sieben Deutsche Meistertitel

Karateschule Imeri nimmt erfolgreich an den Deutschen WKU-Meisterschaften in Friedrichshafen teil

 

 

Die Karateschule Imeri aus Wangen konnte am vergangenen Samstag äußerst erfolgreich auf die Teilnahme an den Deutschen Karate Meisterschaften der WKU in Friedrichshafen zurückblicken. Im Gesamten wurden sowohl sieben Titel, als auch sieben Vizemeisterschaften sowie drei Drittplatzierungen erreicht. Die Kämpfer der Karateschule trainierten schon seit Wochen speziell auf dieses wichtigste Turnier des Jahres hin. Das ganze Team setzte sich aus insgesamt 21 Karatekas von allen drei Standorten Wangen, Isny und Kißlegg zusammen. Hervorragend vorbereitet gingen alle dementsprechend in ihre Kämpfe. Jeder Kampf dauert zwei Minuten oder ist nach Erreichen von vier Punkten vorzeitig beendet. Zusätzlich gilt der KO Modus.

 

Den Titel Deutscher Meister erkämpfte sich zum ersten Mal Arianit Kola, der das Duell der Teamkameraden gegen Mark Hös für sich entscheiden konnte. Mathis Poggemann erreichte ebenfalls das Finale in seiner Klasse und gewann diesen Kampf auch verdientermaßen. Ganz besonders hervorzuheben sind Emily Bodenmüller und Simon Meurer. Für beide war es auch der erste Deutsche Meister Titel, für Emily war es sogar das allererste Turnier überhaupt und sie konnte sich in all Ihren Kämpfen sehr überlegen durchsetzen. Simon gelang es, den seit ca. zwei Jahren ungeschlagenen und amtierenden Weltmeister verdient und gekonnt zu besiegen. Valentina Wuhrer wiederholte Ihren Erfolg von 2014 in Berlin und Nora Köpf verteidigte sogar Ihren Titel vom letzten Jahr. Natascha Fritsche gelang noch das Kunststück zum dritten Mal in Folge Deutsche Karatemeisterin zu werden.

 

Neben den ganzen Titeln ist vor allem deutlich zu sehen, wie die Mannschaftskameraden sich gegenseitig anfeuern, Mut machen oder trösten. Der Teamgeist stimmt und diesem jungen Trupp ist noch vieles zu zutrauen. Auch die Karatekas, welche dieses Mal vielleicht nicht so viel erreichten, wie sie sich vorgenommen hatten, haben sich gut präsentiert und auf jeden Fall viele Erfahrungen sammeln können.

 

Wir gratulieren allen Kämpfern der Karateschule Imeri zu Ihre Teilnahme an den Deutschen Karate Meisterschaften 2016 in Friedrichshafen.

 

Ergebnisse:

 

Emily Bodenmüller                                    Deutsche Karate Meisterin 2016

Arianit Kola                                                Deutscher Karate Meister   2016

                                                                    zus.  Deutscher Vize Meister

Simon Meurer                                            Deutscher Karate Meister   2016

 

Mathis Poggemann                                   Deutscher Karate Meister   2016

Natascha Fritsche                                      Deutsche Karate Meisterin 2016

                                                                    zus.  Deutsche Vize Meisterin  

 

Nora Köpf                                                   Deutsche Karate Meisterin 2016

Melina Wuhrer                                           Deutsche Karate Meisterin 2016

                                                                    zus.  Deutsche Vize Meisterin


Mark Hös                                                     Deutscher Vize Meister

Eric Matern                                                 Deutscher Vize Meister

Samuel Herdt                                              Deutscher Vize Meister

Anna Stärk                                                   Deutsche Vize Meisterin

Jaime Dieing                                                3. Platz

Matteo Hayer                                               3. Platz

Denis Idrizi                                                  3. Platz

ebenfalls teilgenommen haben:

Igor Fareniy, Rico Trautmann, Bennett Bergmann, Inka Köpf, Valentina Wuhrer und Leon Rheker

 

Wangener Karatekas bei WM erfolgreich

Das erfolgreiche Team (von links): Christian Spöcker, Daniel Blattmann, Natascha-Michélle Fritsche und Trainer Enis Imeri.
 
 

Wangen sz: Als Welt- und Vizeweltmeister sind die Sportler der Wangener Karateschule von Enis Imeri von den Weltmeisterschaften des Verbands WKU in Albir (Spanien) zurückgekehrt. Das berichtet die Schule. Für Natascha-Michélle Fritsche, die erst seit einem Jahr Wettkämpfe bestreitet, war dies die erste Teilnahme an einer WM. Auch Christian Spöcker (links) kämpfte noch nie auf einer solch großen Bühne. Lediglich Daniel Blattmann hatte bereits zuvor WM Erfahrungen sammeln.

Alle drei kämpften bis in die jeweiligen Finals ihrer Klasse. Während Fritsche und Spöcker verloren, siegte Blattmann und ist damit Weltmeister.

Drei Wangener fahren zur Karate-WM

Titelkämpfe finden ab Ende Oktober in Spanien statt

 

Wangen sz: Für drei Karatekämpfer der Karateschule Imeri aus Wangen hat die Vorbereitungsphase zur WM begonnen. Die Karate-Weltmeisterschaft wird in diesem Jahr in Albir in Spanien ausgetragen. Ausrichter ist die 2012 gegründete World Kickboxing and Karate Union (WKU). Natascha Fritsche, Daniel Blattmann und Christian Spöcker haben sich durch eine erfolgreiche Saison für die Teilnahme qualifiziert, berichtet die Karateschule. Sie werden von dem zweifachen Weltmeister Enis Imeri auf diese große Aufgabe vorbereitet und in speziellen Trainingseinheiten individuell gestärkt. Am 28. Oktober treten die drei Kämpfer in Begleitung ihres Trainers die Reise nach Albir an und werden sich eine Woche lang mit den besten Kämpfern aus aller Welt messen.

 

Die bisherigen Erfolge

Natascha Fritsche ist Deutsche Meisterin 2014 und 2015 in der Altersklasse bis zwölf Jahre und der Gewichtsklasse bis 30 Kilogramm. Sie gewann außerdem die International Northern Championships in Hannover.

Daniel Blattmann ist zweifacher Deutscher Meister 2014 der Männer (bis 70 Kilogramm und bis 75 Kilogramm) und gewann unter anderem in beiden Gewichtsklasen bereits die International Northern Championships sowie die Internationale Deutsche Meisterschaft bis 70 Kilogramm.

Christian Spöcker wurde Dritter der Deutschen Meisterschaft der Männer in der Gewichtsklasse über 90 Kilogramm und ist amtierender Baden-Württembergischer Meister in dieser Klasse.

Karateschule Imeri zu Gast in Hannover


Am vergangenen Samstag (16.05.2015) wurden die International Northern Championships in Hannover ausgetragen. In verschiedenen Kampfkunstformen galt es, die Besten zu ermitteln. Für den Bereich Karate Kumite traten auch Kämpfer der Karateschule Imeri an. Da zur selben Zeit ein Karatecamp in Wangen veranstaltet worden ist, konnte nur eine kleine Abordnung von Karatekas in den Norden geschickt werden. Diese jedoch kehrten sehr erfolgreich zurück. Natascha Fritsche dominierte ihre Gewichtsklasse bis 30 kg und belegte den 1. Platz. Zusätzlich erreichte sie eine Klasse höher den 3. Platz. Daniel Blattmann schaffte es sogar zweimal auf dem Siegertreppchen ganz oben zu stehen. Christian Spöcker belegte zwei zweite Plätze und Thomas Petek erkämpfte in seiner Klasse einen 3. Rang. Somit erhöhten alle vier das eigene Punktekonto und sicherten sich größtenteils die Berechtigung zur Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Herbst in Spanien. Lediglich bei Natascha Fritsche schwebt dieses große Abenteuer noch in der Luft. Sie führt ihre Klasse zwar souverän an, könnte jedoch wachstumsbedingt aus ihrer Gewichtsklasse herausfallen.

Das nächste große Turnier findet im Juni statt und wir wünschen allen dort antretenden Kämpfern persönlich große Momente.

Die Sportler der Wangener Karateschule Imeri haben beim Internationalen Deutschlandpokal in Öhringen tolle Ergebnisse erreicht.

 

Schwäbische Zeitung: Das Turnier war ein weiterer Schritt für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft vom 25. bis 31. August in London. Bei mehr als 900 Starts zeigten die Wettkämpfer ihr Können. Die Wangener traten im Bereich Karate Kumite an. Zwei Wochenende lang hatte sie sich im Vorfeld darauf vorbereitet. Das hatte sich gelohnt: Mit 16 Pokalen traten sie den Rückweg nach Wangen an. Die Ergebnisse im Einzelnen: Vize-Weltmeister Silas Heydt (Jugend bis 45 Kilogramm: zweiter Platz); Samuel Herdt (Schüler bis 40: 1.); Lena Mertin (Jugend bis 60: 3.); Caroline Dotzler (Jugend bis 45: 1.; Jugend bis 50: 1.); Julia Dieing (Betreuerteam - im Bild vorne von links); Vize-Weltmeister Daniel Blattmann (Senioren bis 70: 2.; Senioren bis 75: 3.); Elisa Horne (Senioren bis 55: 3.; bis 60: 2.); Jennifer Wohlrab (Senioren bis 65: 2.); Weltmeister Enis Imeri (Cheftrainer); Dennis Idrizi (Jugend bis 50: 1.; Jugend bis 55: 2.); Agim Idrizi (Trainer - im Bild MItte von links). Weltmeisterin Stephanie Kofeldt (Senioren +65: 1.); Thomas Petek; Christian Spöcker (Senioren bis 90: 2.); Nicolas Kurzweil (Jugend bis 60: 2. - im Bild hinten von links). Wettkampf-Premiere Erfolg hatten dabei Caroline Dotzler, Lena Mertin, Jennifer Wohlrab und Christian Spöcker.

 (Erschienen: 08.04.2014 14:20) 

Wangener Karatekas feiern drei Vize-Weltmeister

Schwäbische Zeitung: Drei Kämpfer der Karateschule Imeri aus Wangen – Daniel Blattmann und Silas Heydt – sind das erste Mal in ihrem Leben bei den Weltmeisterschaften im Karate in Griechenland an den Start gegangen und prompt als Vize-Weltmeister der World Kickboxing and Karate Union (WKU) zurückgekehrt. Aus 37 Nationen gingen in Heraklion (Kreta) dort mehr als 2000 Starter auf die Matten. Trainer Enis Imeri (zweifacher Karateweltmeister und mehrfacher Deutscher Meister) brachte seine Schützlinge vor Ort auf Kreta auf den Punkt in Form, sodass alle drei ihre Vorrundenkämpfe erfolgreich bestritten und ins tags darauf stattfindende Finale einzogen.

Dort schenkten Sie ihren Gegnern nichts und kämpften zielstrebig um jeden einzelnen Wertungspunkt. Doch (noch) reichte es für alle drei Wangener gegen ihre weitaus routinierteren Gegner nicht zum Sieg.

 (Erschienen: 28.10.2013 18:56) 

Der kleinste ist der Größte Wangen

 

Schwäbische Zeitung: Der Kleinste der Wangener Karateschule Imeri ist beim Deutschland-Pokal in Öhringen der Größte gewesen. In dieser Top-Veranstaltung des Weltverbandes für Kickboxen und Karate (WKU) mit mehr als 500 Karatekas aus dem gesamten Bundesgebiet trumpfte der erst 14-jährige Silas Heydt mit seinem Sieg in der Kategorie Schüler 15 bis 40 Kilogramm auf.

Aber auch die weiteren Resultate und Auftritte der Imeri-Schüler verdienten Respekt. Bei den Senioren freute sich Daniel Blattmann über den dritten Platz bis 70 Kilogramm und, obwohl körperlich nicht mehr fit, über Rang zwei in der Klasse bis 75 Kilogramm. Nur wird sich der Ranglisten-Erste Daniel Blattmann unter Trainer Enis Imeri intensiv auf die Karate-WM Ende Oktober auf der Insel Kreta vorbereiten. In der Senioren Klasse über 90 Kilogramm feierte Nenad Mihajlovic in Öhringen seine Wettkampf-Premiere. Nach einem vorzeitigen 4:0-Punktsieg musste er sich anschließend geschlagen geben und verfehlte somit als Vierter knapp das Podest. Auch für Walter Nägele, der seit eineinhalb Jahren in der Wangener Karateschule trainiert, hatte seinen Wettkampfeinstand. Zu einer Platzierung reichte es für den 47-Jährigen zwar nicht, doch bewies er große Willenskraft und will nun auch am nächsten Turnier in Berlin starten.

(Erschienen: 24.04.2013 17:55)

Wangener Kämpfernehmen an WM teil 

Wangen / sz Zwei Siege und drei zweite Plätze haben Sportler der Wangener Karateschule Imeri bei den internationale deutsche Meisterschaften (IDM) in Simmern/Rheinland Pfalz belegt. Daniel Blattmann und Silas Heydt wurden daraufhin vom Verband für die Weltmeisterschaften Ende Oktober auf Kreta nominiert. Gut vorbereitet und hoch motiviert traten die Wangener in Simmern bei den internationalen Meisterschaft der WKU (World Karate & Kickboxing Union) an. Insgesamt nahmen dort etwa 1300 Kämpfer aus zahlreichen Nationen wie Irland, Dänemark, Italien und aus dem Kosovo an. Enis Imeris Schützlinge verkauften sich hervorragend. In der Kategorie Karate Kumite Boys (Altersklasse 13 bis 17 Jahre, Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm) errang der 14-jährige Silas Heydt den ersten Platz. Nicolas Kurzweil sicherte sich in dieser Altersklasse in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm den zweiten Platt. In der Kategorie Senioren (ab 18 Jahre) trat der erfahrene Daniel Blattmann in zwei Gewichtsklassen an. Bis 70 und bis 75 Kilogramm belegte er jeweils den zweiten Platz. Ebenfalls bei den Senioren. Trainer Enis Imeri wird seine Schüler nun für die nationalen Meisterschaft im September in Berlin und die WM auf Kreta körperlich und mental vorbereiten.

(Erschienen: 20.06.2013 17:05)

Wilhelmsdorfer ist Weltspitze

 

Enis Imeri überzeugte bei der Karate-Weltmeisterschaft in Schottland. Der Spitzenathlet Enis Imeri aus Wilhelmsdorf feierte bei den im schottischen Edinburgh stattfindenden Karate-Weltmeisterschaften der World Kickboxing und Karate Association (WKA) seinen größten Erfolg. In der Kategorie Karate Kumite Senioren ab 18 Jahren holte er den Titel bis 65 Kilogramm.Mit der deutschen Nationalmannschaft war der im Kosovo geborene Karateka Ende Oktober nach Schottland geflogen.

„Ich habe mich im Vorfeld gut gefühlt und war mir sicher, dass es für die Gegner nicht leicht sein wird, mich zu besiegen, denn im vergangenen Jahr habe ich es schon in Spanien bewiesen und holte mir die Gold-Medaille", sagte der 27-Jährige nach dem Titelgewinn. Imeri, der in Wilhelmsdorf eine Karateschule betreibt, hatte auch zwei seiner Schüler in Schottland dabei: Frauke Gans, die im Jahr 2009 in Spanien auch Weltmeisterin wurde, holte in Edinburgh die Silber-Medaille. Auch Imeris jüngster Kampfschüler, Rene Fischer, war zum ersten Mal bei einer WM dabei und wurde ebenfalls Vize-Weltmeister.